Prager Rhapsodie. Bd. 1: Helldunkle Strophen. Gedichte. Eingeleitet von Stefan Zweig mit einem Bildnis des Dichters und Bildern von Hugo Steiner-Prag. Prag: Verlag Dr. Arthur Werner, 1938. 58 S.

Widmung am Anfang von Band 1: Meiner gütigen Frau Henriette

Inhalt: Vorwort [von Stefan Zweig] / “Helldunkle Strophen” (In der heiligen Schrift hab ich einmal gelesen) / “Böhmische Landschaft” (Schnittreifes Korn und gelbgrüne Hänge) / “Herbsttag im Prager Seminargarten” (Das ist das ewige Antlitz der Welt) / "Moldauwunder" (Bei der Alt-Prager Brücke, vom Flußsand umschwemmt) / “Prager Romanze” (Zur Zeit, da noch Zeichen und Wunder geschahn) / “Sonntagsausflug” (Aus Kindheitstagen ein erlauchter Besitz) / “Frühling um 1900” (Frühling um neunzehnhundert. Unwiederbringliche Zeit) / “Erlauschte Legende” (In den Strassen Prags, steillaufend und quer) / “Gläubiges Gleichnis” (Die Geschwister der Eltern waren ganz arme Leut) / “Prager Kirchen” (Die Kirchen von Prag sind vom Engel der Zeit) / “Trostspruch des Alternden” (Was zwischen Morgen und Abend geschieht) / “Gold gab ich für Eisen” (Als wir im Krieg von der Ehrsucht berauscht) / “Groschenweisheit” (Geh ich zum Grab meiner Eltern hinaus) / “Mein Vater” (Mein Vater war einmal ein Uhrmachergesell) / “Mutters Gebetbuch” (Das Gebetbuch der Mutter, stockfleckig und falb) / “Großvaters Stockuhr” (Die alte Uhr im gläsernen Schrank) / “Beschwörung” (Es war eine Nacht in der Kinderzeit) / “Familienalbum” (Des Vaters Mutter, weißhaarig und alt) / “Die Schwalben” (Das Haus, in dem ich die Kindheit verbrachte) / “Das Lesebuch” (Im Schullesebuch, in Gottvaters Welt) / “Mütterleins Himmelfahrt” (Meine Mutter war eine geduldige Frau) / “Heimkehr” (Himmel und Hölle der Welt - wo seid ihr geblieben?) / “Gebet im Finstern” (Mondlichtbewimpelt im eiskalten Raum) / “Inschrift” (Willst du ein Weiser werden) / “Das Mächenbildnis der Mutter” (An der Stubenwand, neben Steindruck und biblischen Scharen) / “Goldener Herbst” (Der goldene Herbst und der silberne Wind) / “Späte Wanderschaft” (Mit trägen Wimpeln über goldner Fracht) / “Drei Sünden” (Schau ich im Traumstern der Lampe) / “Zwiesprache” (Männlein im Spiegel - Was hast du getan) / “Glanz über Bethlehem” (Auf dem Felde beten die Hirten) / “Strophen an die Lebendigen” (Gestern waren's die Ahnen) / “Altmodisches Frühlingslied” (Buntfarbene Nebel greifen) / “Lied an meine Jugend” (Du meine Jugend warst ein heißer Mund) / “Altes Motiv” (Ich weiß eine Mühle wo irgend im Tal) / “Sentimentaler Spruch” (Holde Gedichte und Reime) / “Aus einem jungen Jahr” (Das war ein Frühling, brandrot und erleuchtet) / “Herzrot und Himmelblau” (Feurig flammte die Farbe) / “Späte Gedichte I” (Was ist mit mir geschehn? Mit dürren, simpeln) / “Späte Gedichte II” (Eisenbahnzüge verreisen kreuz und quer durch das Land) / “Blick in die Landschaft” (Ich möchte ein Wohnhaus haben mit Fenstern weitaus auf den Plan) / “Stimme im Dunkeln” (O Mensch auf Gottes wandelbaren Spuren) / “Gebet für die Heimat” (Die Heimat hat Zauber und Zeichen) / “Straßensänger” (Bursche und Mädchen, hellhaarig und rank) / “Ausklang” (Es ist ein lange verklungenes Fest).